Das Liebesspiel der Bachforellen

Die Bachforelle (Salmo trutta fario) kann über 110 cm lang werden, die durchschnittliche Länge in unseren Gewässern beträgt ungefähr 20-40 cm.

 

Sie kann ein Gewicht von mehr als 18 kg erreichen. Das durchschnittliche Gewicht der Bachforelle beträgt ca. 200-500 gr. Die Laichzeit der Bachforelle (Salmo trutta fario) ist von Oktober bis Januar. In dieser Zeit ziehen die Bachforellen zum laichen fluss- bzw. bachaufwärts in die flachen Nebengewässer mit schnell fließenden Wasser.

 

Die weiblichen Bachforellen schlagen Laichgruben mit einem Durchmesser von ca. 50 cm in den Kies, in die sie dann zwischen 1000 und 1500 erbsengroße, gelblich bis orangenfarbene Eier legen.

Die Paarung beginnt, indem der die männliche Bachforelle mit der Schwanzflosse gegen die Seite des Weibchens schlägt.

Dies löst einen Berührungsreiz aus, der zur Ablage der Eier führt. Die Eier fallen dann in die (vom Weibchen) vorher mit dem Schwanz ausgegrabene flache Laichgrube.

Die die männlichen Bachforellen besamen diese sofort und bedecken die Eier durch Schläge mit der Schwanzflosse wieder mit Kies. Nach 2,5-4 Monaten schlüpfen die jungen Bachforellen. Anfangs ernähren sich diese aus dem Dottersack. Mit 3 bis 4 Jahren werden die Bachforellen geschlechtsreif.

 

Um eine natürliche Reproduktion zu ermöglichen, sollten wir um diese Jahreszeit unbedingt auf das bewaten der Schotterbänke verzichten.  



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